Das Projekt „Dreh ab!“ wird gefördert von Movies in Motion sowie dem Programm „Kultur macht stark“. Im Zentrum steht eine Kinder- und Jugendmediakompetenzinitiative, bei der die Produktion eines Kurzfilms im Vordergrund steht. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten dabei vollständig eigenverantwortlich und selbstständig. Das Projekt gliederte sich in mehrere Phasen: Eine intensive Vorbereitungsphase, die eigentlichen Dreharbeiten beim Camp und die Nachbearbeitung.
In Felsberg fand der erste Workshop statt, an dem sowohl Kinder und Jugendliche aus Felsberg als auch aus dem Raum Kassel teilnahmen. Sie haben sich gegenseitig inspiriert, Respekt füreinander entwickelt und wunderbare Freundschaften geschlossen. Im ersten Workshop entwickelten sie gemeinsam die Idee, erlernten Kameraführung und formulierten Dialoge. Die Vorbereitung war auf die Jugendfreizeit in der Jugendherberge Bad Karlshafen ausgerichtet, wo sie fünf Tage dabei waren, den Film zu drehen. Das Ergebnis ist eine spannende Kurzgeschichte, auf die alle sehr stolz sein können. Beim letzten Workshop lag der Fokus auf dem Schnitt und der Vorbereitung für die Premiere. So wurde aus einer gemeinsamen Idee ein beeindruckender Film, der die Kreativität, Teamarbeit und Selbstständigkeit der Kinder zeigt.
In Felsberg fand der erste Workshop statt, an dem sowohl Kinder und Jugendliche aus Felsberg als auch aus dem Raum Kassel teilnahmen. Sie haben sich gegenseitig inspiriert, Respekt füreinander entwickelt und wunderbare Freundschaften geschlossen. Im ersten Workshop entwickelten sie gemeinsam die Idee, erlernten Kameraführung und formulierten Dialoge. Die Vorbereitung war auf die Jugendfreizeit in der Jugendherberge Bad Karlshafen ausgerichtet, wo sie fünf Tage dabei waren, den Film zu drehen. Das Ergebnis ist eine spannende Kurzgeschichte, auf die alle sehr stolz sein können. Beim letzten Workshop lag der Fokus auf dem Schnitt und der Vorbereitung für die Premiere. So wurde aus einer gemeinsamen Idee ein beeindruckender Film, der die Kreativität, Teamarbeit und Selbstständigkeit der Kinder zeigt.
Erlebnisbericht von Crizhel & Angela Serino, Mia Sarx und Kyra Andric (zu sehen sind Crizhel Serino & Mia Sarx)
"Am ersten Tag haben wir über das Projekt gesprochen und gemeinsam überlegt, welches Thema wir für unseren Film bearbeiten möchten. Dabei konnten wir unsere Ideen und Vorschläge einbringen, darüber sprechen und gemeinsam entscheiden, welches Thema uns am meisten interessiert. Nach einer Abstimmung haben wir uns auf ein Thema geeinigt, das wir als Film umsetzen wollten. Am zweiten Tag haben wir eine Technikeinführung bekommen und verschiedene Übungen gemacht, um die unterschiedlichen Aufgaben bei einer Filmproduktion kennenzulernen. Wir haben ausprobiert, wie es ist, vor der Kamera zu stehen, Szenen zu spielen oder hinter der Kamera zu arbeiten. Dabei konnten wir herausfinden, welche Aufgaben uns besonders liegen und Spaß machen. Anschließend haben wir gemeinsam abgestimmt, wer welche Rolle im Film übernehmen soll. So wurden die Schauspielrollen und die Aufgaben hinter der Kamera fair verteilt. Dadurch hatte jeder die Möglichkeit, eine Aufgabe zu übernehmen, die zu den eigenen Interessen und Stärken passt.
Anschließend trafen wir uns nach den Ferien in Bad Karlshafen wieder. Wir bekamen alle unsere Aufgaben und die Vorbereitungen für den Filmdreh gingen weiter. Leider konnten wir an den ersten Tagen noch nicht filmen, weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Das Making-of-Team hat während des gesamten Projekts viele spannende Aufnahmen hinter den Kulissen gemacht und dokumentiert, wie unser Film entstanden ist. Für unseren Film brauchten wir mehrere Drehtage. Im Wald war es manchmal ziemlich kalt, aber das hat uns nicht davon abgehalten, gemeinsam Spaß zu haben. Für unsere Schauspielerinnen und Schauspieler war es wichtig, bei den Dreharbeiten immer die gleichen Kleidungsstücke zu tragen, damit die Szenen später im Film zusammenpassen und alles stimmig aussieht. Auch unsere Betreuerinnen und Betreuer waren nett und haben uns jederzeit unterstützt. Manchmal wurde es etwas stressig, wenn wir uns beeilen mussten oder ein Dreh schnell vorbereitet werden musste.
Während des Projekts haben wir viel gelernt. Wir haben erfahren, wie man mit Kameras umgeht, Szenen plant und Filme schneidet. Dabei konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und einen spannenden Einblick in die Arbeit einer Filmproduktion bekommen. Natürlich gab es auch einige Herausforderungen. Autos, Flugzeuge und die starke Sonne haben unsere Dreharbeiten manchmal erschwert. Außerdem war es gar nicht so einfach, während der Szenen ernst zu bleiben und nicht zu lachen. Auch die Suche nach passenden Drehorten hat uns Zeit und Geduld gekostet.
Eines unserer Highlights war das Thermenbad. Dort konnten wir uns nach den Drehtagen entspannen, gemeinsam Zeit verbringen und viel Spaß haben. In der Jugendherberge haben wir viele neue Freundschaften geschlossen, obwohl wir aus ganz unterschiedlichen Orten kamen. Wir haben gemeinsam Geburtstage gefeiert, Fußball geschaut und viele schöne Momente erlebt. Abends haben wir Karten gespielt, andere Spiele ausprobiert und viel Zeit miteinander verbracht. Wir hatten gemeinsam eine tolle Zeit. Deshalb können wir euch empfehlen, bei „Dreh ab!“ mitzumachen. Wir hatten viel Spaß, haben viele neue Dinge gelernt, spannende Erfahrungen gesammelt und tolle Menschen kennengelernt. Also: Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Mal! 😊"
Der Kurzfilm entstand gemeinsam mit Jugendlichen im Jugendzentrum Second Home im Rahmen eines medienpädagogischen Filmprojekts.
Im Rahmen eines Projekts der August-Fricke-Schule Kassel im Henschelmuseum konnten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll zeigen, welches Potenzial in ihnen steckt. Die medienpädagogische Begleitung zeichnete sich durch ein hohes Maß an Engagement und Fachkompetenz aus und schuf von Anfang an eine Lernatmosphäre, in der nicht nur Inhalte vermittelt, sondern individuelle Entwicklungen gezielt angestoßen wurden.
Besonders bemerkenswert war der konsequent inklusive Ansatz: Auch Schülerinnen und Schüler ohne Lautsprache wurden durch den Einsatz von Talkern selbstverständlich in alle Arbeitsprozesse integriert. Die Teilhabe aller Beteiligten war jederzeit gewährleistet, sodass sich jede und jeder als wichtiger Teil des Projekts erleben konnte.
Abseits gewohnter Unterrichtsstrukturen eröffnete das Projekt neue Zugänge zum Lernen. Individuelle Stärken wurden sichtbar gemacht und sinnvoll eingebracht. Gleichzeitig entwickelten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Medienkompetenz weiter, sondern stärkten auch ihre sozialen Fähigkeiten: Eigenständiges Arbeiten, kooperative Absprachen und eine konstruktive Zusammenarbeit prägten den gesamten Prozess.
Das abschließende Filmergebnis spricht für sich und zeigt eindrucksvoll, was gemeinsam erreicht werden kann. Noch bedeutsamer als das Produkt selbst war jedoch der gemeinsame Weg dorthin, der von Engagement, persönlichem Wachstum und echtem Teamgeist geprägt war. Ein Projekt, das weit über den Moment hinaus Wirkung entfaltet und als durchweg erfolgreich bezeichnet werden kann.
Im Fridericianum war das Projekt Smart Museum TV geleitet von Zeit für Kinder e.V. zu Gast in der Ausstellung „The Pause That Dreams Against Erasure“ von Catherine Opie.
Die Ausstellung vereint Fotografien, Filme und Installationen aus über 30 Jahren künstlerischer Arbeit und setzt sich mit zentralen Fragen von Identität, Zugehörigkeit und gesellschaftlichen Einflüssen auseinander. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt der praktischen Arbeit der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen.
Im Rahmen von Smart Museum TV entwickelten sie eigene kreative Medienbeiträge direkt im Museum. Dabei setzten sie sich intensiv mit den Inhalten der Ausstellung auseinander, reflektierten persönliche Erfahrungen und lernten, wie Kunst gesellschaftliche Themen sichtbar machen und zum Nachdenken anregen kann. Gleichzeitig wurden wichtige Kompetenzen wie Mediengestaltung, Ausdrucksfähigkeit, Perspektivwechsel und selbstständiges Arbeiten gestärkt.
Smart Museum TV macht 500 Jahre Homberger Synode lebendig.
Im Rahmen des 500-jährigen Jubiläums der Homberger Synode wurde gemeinsam mit der Hermann-Schafft-Schule in Homberg (Efze) ein besonderes Medienprojekt durchgeführt: Smart Museum TV..
Die Homberger Synode aus dem Jahr 1526 gilt als bedeutendes Ereignis der Reformationsgeschichte. Sie fand in der Stadtkirche von Homberg statt und hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Protestantismus in Hessen. Ziel des Projektes war es, dieses historische Ereignis nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern anschaulich und zeitgemäß darzustellen.
Im Verlauf des Projektes wurden die geschichtlichen Hintergründe intensiv erarbeitet und die historischen Zusammenhänge analysiert. Dabei entstand eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften.
Gemeinsam wurde ein Drehbuch entwickelt, geeignete Drehorte wurden recherchiert und die einzelnen Szenen sorgfältig geplant. In der praktischen Umsetzungsphase wurden verschiedene Kameraperspektiven erprobt, passende Kostüme ausgewählt und Rollen vorbereitet. Die Szenen wurden sowohl schauspielerisch als auch technisch umgesetzt. Zusätzlich entstanden Fotografien zur Dokumentation des Projektes. Die aufgenommenen Filmszenen wurden anschließend geschnitten und bearbeitet. Off-Texte wurden eingeübt und professionell eingesprochen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem inklusiven Charakter des Projektes. Texte wurden in Gebärdensprache übersetzt, und es entstanden Gebärdenvideos, um den Film möglichst barrierefrei zugänglich zu machen. Darüber hinaus erfolgte eine Mitwirkung an einem Fernsehbeitrag für die hessenschau.
Eine Klassenfahrt mit besonderen Aktivitäten ergänzte die inhaltliche Arbeit und stärkte das Gemeinschaftsgefühl.
Neben der Filmproduktion wurden Plakate gestaltet und Präsentationen vorbereitet, um das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Auf diese Weise entstand ein vielseitiges und kreatives Werk, das historische Bildung, Medienkompetenz und inklusive Zusammenarbeit miteinander verbindet.
Das Smart Museum TV-Projekt zum Jubiläum der Homberger Synode zeigt, wie Geschichte lebendig, kreativ und nachhaltig vermittelt werden kann. Es verbindet historische Bildung mit moderner Medienarbeit und setzt ein Zeichen für gemeinsames Lernen und gelebte Inklusion.
Smart Museum TV – Geschichte erleben, Medien gestalten
Wie fühlt es sich an, vor einer Kamera zu stehen? Was braucht es, um einen eigenen Film zu drehen? Und wie wird Geschichte lebendig, wenn Kinder sie selbst erzählen? Im Projekt Smart Museum TV – Hohenburg & Museum Homberg (Efze) haben Kinder und Jugendliche genau das erlebt: Sie wurden zu Moderatorinnen und Moderatoren, Kameraleuten, Sprecherinnen und Geschichtenerzählern – mitten in ihrer eigenen Stadt. Ausgehend von der Hohenburg und dem Hohenburgmuseum Homberg entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam ein Drehbuch, probierten Kameraeinstellungen aus, arbeiteten mit Greenscreen-Technik und setzten historische Inhalte in eigene Worte um. Dabei ging es nicht nur um Fakten, sondern auch um Fragen wie: Was ist wichtig? Was interessiert andere Kinder? Und wie erkläre ich Geschichte so, dass man sie wirklich versteht? Lernen mit Kopf, Herz und Kamera. Besonders eindrucksvoll war für viele Kinder, wie viel hinter einem Film steckt: Texte mussten gekürzt, Szenen mehrfach aufgenommen und Abläufe immer wieder angepasst werden. Im Team lernten sie, sich abzusprechen, Verantwortung zu übernehmen und auch vor der Kamera selbstbewusst aufzutreten. Eine Teilnehmerin beschreibt, dass sie vor allem gelernt hat, wie Filme entstehen, warum man beim Drehen nicht immer alles wortgenau sagen muss – und wie spannend es ist, Geschichte selbst zu erzählen statt sie nur zu lesen.
Genau diese Erfahrung macht Smart Museum TV aus: Kinder merken, dass ihre Stimme zählt. Geschichte wird greifbar. Durch die Verbindung von Originalschauplatz, Museumsexponaten und moderner Medientechnik entstand ein Film, der die Geschichte der Hohenburg anschaulich, kindgerecht und lebendig vermittelt – von den Anfängen der Burg über das Leben auf der Hohenburg bis hin zur Sage der Weißen Frau. Smart Museum TV zeigt: Museen sind keine stillen Orte – sie können Bühnen sein. Geschichte ist nichts Vergangenes – sie lebt, wenn Kinder sie erzählen.
Ein Blick hinter die Kulissen: Unser Ferienfilmprojekt im Hohenburg-Museum - Ein Erfahrungsbericht von Laura:
"Als ich im Hohenburg-Museum angekommen bin, dachte ich nicht, dass dieses Projekt so viel Spaß machen würde. Am ersten Tag haben wir uns erst einmal kennengelernt. In den nächsten zwei Tagen haben wir gemeinsam das Drehbuch geschrieben und die Rollen verteilt.
Anschließend sind wir auf die Hohenburg gefahren und haben dort die ersten Szenen gedreht. Später haben wir auch noch im Museum gefilmt. Als ich vor der Kamera stand, war ich sehr aufgeregt. Als dann endlich „Action!“ gesagt wurde, war ich richtig nervös – aber als der Dreh vorbei war, war ich sehr froh und auch ein bisschen stolz.
Besonders lustig war ein Moment, als meine Freundin hinter der Kamera stand und sich die ganze Zeit bewegt hat. Ich musste so lachen, dass es kaum ging, weiterzudrehen.
Bei diesem Projekt habe ich gelernt, wie man einen Film dreht, welche verschiedenen Kameraeinstellungen es gibt und dass man beim Filmen nicht immer alles ganz genau nach Text machen muss. Man darf auch kürzen, improvisieren und kreativ sein. Ich habe bei dem Ferienprojekt mitgemacht, weil ich gefragt wurde – und weil ich neugierig war. Jetzt weiß ich: Es hat sich total gelohnt und richtig Spaß gemacht."
m Rahmen eines Projekts mit dem Museum Haus der Geschichte in Homberg entstand ein ganz besonderes Filmvorhaben. Nach intensiver Recherche, Dreharbeiten und inhaltlicher Auseinandersetzung mit der Geschichte ging es für das Camp nach Holland in die Centerparcs. Dort fand die entscheidende Phase statt: der finale Filmschnitt, das Schreiben der Reden für die Premiere sowie die letzten organisatorischen Vorbereitungen.
Tagsüber wurde konzentriert an Szenen gearbeitet, Interviews gesichtet, Musik ausgewählt und an Moderationstexten gefeilt. Schritt für Schritt entwickelte sich aus vielen einzelnen Aufnahmen ein stimmiger Film. Besonders eindrucksvoll war zu erleben, wie durch Schnitt, Ton und Text eine klare und lebendige Erzählung entstand.
Neben der intensiven Projektarbeit bot das Camp auch Raum für gemeinsame Erlebnisse. Die vielfältigen Freizeitangebote der Centerparcs – vom Schwimmbad bis zu sportlichen Aktivitäten – sorgten für Ausgleich und stärkten den Teamgeist. Diese Mischung aus konzentrierter Kreativarbeit und gemeinsamen Freizeitmomenten machte die Tage in Holland zu einer besonderen Erfahrung. Am Ende stand nicht nur ein fertiger Film, sondern auch ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl, neue Kompetenzen im Bereich Medienarbeit und viele unvergessliche Erinnerungen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Geschichte durch eigenes Gestalten lebendig werden kann.
