smartdocTV

Smart MuseumTV ist ein in Kassel etabliertes kultur- und museumspädagogisches Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche, das durch den Deutschen Museumsbund finanziert wird. Auch zur weltgrößten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, der documenta, bieten die Kooperationspartner Smart MuseumTV an. Unter dem Titel smartdocTV“ haben die Teilnehmer*innen während der gesamten Ausstellungsdauer (d.h. 100 Tage) auf spannende und interessante Art und Weise Möglichkeiten mit der Ausstellung, den Menschen, ihrer Stadt und den Kunstwerken in Berührung zu kommen und sich aktiv damit auseinander zu setzen.  

 

Dazu produzieren die Teilnehmer*innen einen Film, in dem Sie aus ihrer Perspektive über die documenta und ihre Kunstwerke berichten. Hierbei werden die Kinder und Jugendlichen von Medienpädagogen angeleitet. 

 

Insgesamt nehmen 150 bis 200 Kinder und Jugendliche der AWO Hort Unterneustadt, der Unterneustädter Schule, des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseum Borken, des Kinder und Jugendzentrum second home Baunatal und vom Projekt Kulturbrücke des Sozialen Friedensdienst Kassel e.V. an smartdocTV teil.

 

SmartdocTV findet im Rahmen des Förderangebots „Museum macht stark“ des Deutschen Museumsbunds statt, das zum Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehört. Zeit für Kinder e.V. übernimmt die interne Koordination, die medienpädagogische Betreuung und die Öffentlichkeitsarbeit. Das Bademuseum Kurbad Jungborn übernimmt die Administration des Projektes.  Der AWO Hort Unterneustadt und das Medien-projektzentrum Offener Kanal stellen u.a. die Räumlichkeiten, das Betreuungspersonal und die TV-Sendeplattform zur Verfügung. Das Angebot ist kostenfrei. Die Verpflegung ist inbegriffen.

 

Es werden 10 Projekte a 10 Tage mit jeweils ca. 15 Teilnehmer*innen durchgeführt. In dem Projekt bekommen die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen durch den Umgang mit modernen Medien die Möglichkeit geboten, die „documenta“ mit ihren Augen und in ihrer Sprache „darzustellen und zu erklären“. Die Jugendlichen sollen gezielt einen eigenen Zugang zur „documenta“ bekommen. Sie werden in ihren Kleingruppen einen Film produzieren in dem Sie aus ihrer Perspektive und Ihrer Lebenswelt über die documenta und ihre Kunstwerke berichten. 

 

Die Teilnehmer*innen nehmen die Themen und Objekte, die sie in der Ausstellung der documenta besonders interessieren, genauer in den Blick. Ihre Untersuchungsergebnisse bilden dann die Grundlage für Filme, die sie selbst mit entsprechender Unterstützung produzieren.

 

Ziel ist das Lernen kreativer und medialer Techniken – besonders in der Auseinandersetzung mit künstlerischen, kulturellen, gesellschaftlichen und geschichtlichen Themen. Den Teilnehmer*innen wird das „Handwerk“ vermittelt, um aktiv, selbstbestimmt und kreativ eigene Videoinhalte zur documenta zu produzieren, zu veröffentlichen und zu reflektieren.  

 

Aus medienpädagogischer Sicht sollen die Teilnehmer*innen auch kreative Alternativen zu einer sonst möglicherweise rein passiven Nutzung neuer Medien „Smartphones und iPad “ kennenlernen und  einen Wechsel von der passiven Nutzung von Medien hin zum aktiven Gestalten mit neuen Medien wie vollziehen.

 

smartdocTV beinhaltet vielfältige journalistische, mediengestalterische und kulturbezogene Lernbausteine.  Angefangen von der Einführung in die Produktionstechnik, Konzeption des Films über die Dreharbeiten bis hin zur Postproduktion, der Reflexion und der feierlichen öffentlichen Präsentation der Ergebnisse stellt smartdocTV ein außergewöhnliches ausserschulisches Bildungsangebot dar.

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